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Auch die Zahl der langbeinigen Arten im Bereich der Feuchtgebiete
ist so gering, dass man sich an ihrer Bestimmung/Erkennung ver-
suchen sollte.
Die häufigste Art ist Leiobunum blackwalli
Das Weibchen ist an dem großen, schwarzen Dreieck auf
dem Rücken unverwechselbar. In Natura übrigens noch
auffälliger als auf der Mikroskopaufnahme!
Manchmal findet man auch eine weitere Art mit langen schwarzen
Beinen, Leiobunum rotundum, die aber eher an lichten
Stellen in Wäldern zu Hause ist. Mir ist sofort aufgefallen, dass
insbesondere die Männchen ein gutes Stück größer sind als
Leiobunum blackwalli.
Wichtigstes Feldkennzeichen zur Unterscheidung der Arten ist
die Farbe um die Augen herum, bei L. rotundum ist sie schwarz,
bei L. blackwalli ist sie hell.
Hier ein Vergleich der beiden Männchen:
Und nicht verschweigen will ich einen weiteren Langbeiner, den
man immer mal an solchen Stellen finden kann,
Opilio canestrini:
Zur Unterscheidung mit den beiden Leiobunum-Arten beachte man
das Farbmuster auf den Beinansatzstellen!
In Deutschland kommen zwar insgesamt 3 Arten vor, alle Tiere
die ich bisher eingesammelt habe, gehören aber zu O. canestrini.
Aloys
PS: Und wenn man auf dem Weg zum Feuchtgebiet durch einen
Acker oder ein Stoppelfeld laufen muss, achte man auf auf einen
Weberknecht, der dort am Boden rumläuft - das ist Phalangium
opilio!
Hilfe für die Bestimmung von kurzbeinigen Weberknechten:
http://forum.spinnen-forum.de/viewtopic.php?t=1182
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Hallo, Aloys!
Die häufigste Art ist Leiobunum blackwalli
Das Weibchen ist an dem großen, schwarzen Dreieck auf
dem Rücken unverwechselbar.
Manchmal findet man auch eine weitere Art mit langen schwarzen
Beinen, Leiobunum rotundum, die aber eher an lichten
Stellen in Wäldern zu Hause ist.
Also, wenn ich nach diesen Fotos gehe, ist hier L. rotundum die weitaus häufigere, wenn nicht einzige Art. So ein Weibchen mit Dreieck habe ich mit Sicherheit noch nie gesehen, und auch die Männchen (habe eben nochmal mein gesamtes Fotoarchiv durchgesehen) entsprechen alle der Art mit der dunklen Augenregion:

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martin adler Gast |
Hallo, Aloys!
Also, wenn ich nach diesen Fotos gehe, ist hier L. rotundum die weitaus häufigere, wenn nicht einzige Art.
In der Zeit, als ich noch ab und an Weberknechte bestimmt habe, habe ich hier auch immer nur L. rotundum gefunden.
Da gabs allerdings auch noch Opilio parietinus statt canestrini ...
servus - martin
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In der Zeit, als ich noch ab und an Weberknechte bestimmt habe, habe ich hier auch immer nur L. rotundum gefunden.
Da gabs allerdings auch noch Opilio parietinus statt canestrini ...
Hallo,
das war auch mein Eindruck im Früsommer - jetzt ist's aber
eindeutig anders. Vielleichts liegt es aber auch nur an den
unterschiedlichen Biotoptypen - damals eher Trockenbiotope
und jetzt Feuchtbiotope.
O. parietinus scheint mir aber schon immer irgendwie eine
Rarität gewesen zu sein - siehe Verbreitungskarte:
http://www.spiderling.de/arages/Verbrei … PI_PAR.HTM
Und neugierig wie ich nun mal bin: welche Bestimmungsbücher
hattest Du denn benutzt?
Aloys
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martin adler Gast |
Hallo,
das war auch mein Eindruck im Früsommer - jetzt ist's aber
eindeutig anders. Vielleichts liegt es aber auch nur an den
unterschiedlichen Biotoptypen - damals eher Trockenbiotope
und jetzt Feuchtbiotope.
O. parietinus scheint mir aber schon immer irgendwie eine
Rarität gewesen zu sein - siehe Verbreitungskarte:
http://www.spiderling.de/arages/Verbrei … PI_PAR.HTM
Und neugierig wie ich nun mal bin: welche Bestimmungsbücher
hattest Du denn benutzt?
Aloys
Hallo,
das mit den unterschiedlich feuchten Biotopen könnte hinhauen.
Ich hatte Martens (Tierwelt Deutschlands). Damals (> 20 Jahre) ging man davon aus, dass die Weberknechte an Hauswänden zumeist O. parietinus seien (Name="Wandkanker"). Dann ist O. ravennae (=canestrini) als Einwanderer gemeldet worden ...
s.a. z.B. Van der Weele, R. (1993): Opilio canestrinii nieuw voor de nederlandse fauna (Opilionida: Phalangiidae). –
Ent. Ber. Amsterdam 53: 91.
servus - martin
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